Pferdefinanzierung und 8 Tipps für Reitsport-Anfänger

Wir finanzieren Pferde

Inhalt dieses Artikels:

In diesem Artikel erfahren Sie alle wichtigen Details zum Thema der Pferdefinanzierung / Reitsportfinanzierung und wieso es besser sein kann, ein Pferd sowie das benötigte Zubehör zu finanzieren.

  • Vorwort
  • Kostenaufstellung für den Kauf eines Pferdes
  • Finanzierungsbeispiele
  • Alternative: Ansparen
  • Die Thiemann | Bock | Leasing GmbH
  • 8 Tipps für Reitanfänger

 

Pferdefinanzierung und Tipps für Reitsport-Anfänger

Vorwort

Der Traum ist groß, doch das Portemonnaie meist klein. Die Erfüllung des Wunschtraumes nach einem eigenen Pferd und die Anschaffung des benötigten Zubehörs, können schnell Löcher von einigen tausend Euro in die familiäre Haushaltskasse reißen.

Hier stoßen selbst Eltern, die ihren Kindern gerne jeden Wunsch erfüllen, an ihre finanziellen Grenzen.

Doch gerade in Zeiten niedriger Zinsen, die sich mittlerweile auch auf den Bereich des persönlichen Ratenkredites ausgewirkt haben, lassen sich Wünsche zu günstigen Monatsraten finanzieren, auf deren Erfüllung man sonst jahrelang hinsparen müsste (einen direkten Vergleich zwischen Ansparung und Finanzierung finden Sie weiter unten in diesem Artikel).

Dabei können die Kosten für die Anschaffung und Haltung eines eigenen Pferdes stark variieren. In Abhängigkeit vom Anlass des Pferdeskaufes und der zugedachten Nutzung des Pferdes, können beispielsweise der Preis für Rennpferde oder Pferde, bei denen die Muskulatur bereits stark ausgeprägt und das Pferd bei bester Gesundheit ist, enorm steigen.

Bei der Anschaffungsfinanzierung eines Pferdes sollte auch an die Unterhaltskosten (Stallmiete, Pflegekosten, Futter- und Tierarztkosten etc.) – zumindest für den Zeitraum des ersten Jahres – gedacht werden.

Vor Unterzeichnung eines Kaufvertrages sollte das Wunschpferd einem Gesundheitscheck durch einen Tierarzt unterzogen werden, um sicherzustellen, dass sich das Pferd bester Gesundheit erfreut. Für den künftigen Pferdebesitzer gibt es nämlich kaum ein schlimmeres Gefühl, als ein Tier erworben zu haben, das bereits nach kurzer Zeit schwer – und kostspielig – erkrankt.

Es besteht die Möglichkeit einer großen oder kleinen tierärztlichen Ankaufsuntersuchung, sowie zusätzlich Röntgenbilder anfertigen zu lassen. Aus haftungstechnischen Gründen sollten die getroffenen Absprachen protokolliert und dem Kaufvertrag beigefügt werden.

Der Ratenkredit zur Anschaffung des Pferdes kann auch die Kosten für eine tierärztliche Untersuchung beinhalten (falls diese nicht bereits vom Verkäufer des Pferdes veranlasst und bezahlt wurde).

Ebenso mit finanziert werden können: Die benötigte Erstausstattung (Sattel, Zaumzeug, Pflegeprodukte etc.) aber auch die Umrüstung des eigenen PKW`s mit einer Anhängerkupplung und die Anschaffung eines neuen oder gebrauchten Pferdeanhängers zum Transport des Pferdes.

Mit den nachfolgend aufgeführten Kosten sollten Sie rechnen.

 

 

Kostenaufstellung für den Kauf eines Pferdes:

Aufstellung der einmaligen Kosten bei der Anschaffung eines Pferdes:

Anschaffungskosten

Freizeitreiter

Turnierreiter

Pferd

6.500 Euro

15.000 Euro

Unterhaltskosten p.a. (s. unten)

4.630 Euro

8.730 Euro

Ausrüstung des Reiters

600 Euro

1.000 Euro

Sattel

1.000 Euro

2.500 Euro

Zaumzeug

300 Euro

800 Euro

Pferdeanhänger für 1 Pferd

8.000 Euro

8.000 Euro

Anhängerkupplung Zugfahrzeug

970 Euro

970 Euro

Summe

22.000 Euro

37.000 Euro

Sofern die Kosten einer Ankaufsuntersuchung nicht vom Verkäufer übernommen werden, können Sie mit folgenden Beträgen zusätzlich rechnen:

große Ankaufsuntersuchung:  rund 500 Euro

kleine Ankaufsuntersuchung:  rund 250 Euro

 

Wir finanzieren selbstverständlich auch nur Ihr Pferd, den Anhänger oder das benötigte Zubehör – in jeder möglichen Kombination ab einer Finanzierungssume von 1.000 EUR!

 

Jährliche Unterhaltskosten

Freizeitreiter

Turnierreiter

Stallmiete

3.000 Euro

4.200 Euro

Ausbildung

480 Euro

 (Gruppenunterricht)

1.830 Euro

(Einzelunterricht)

Versicherung

200 Euro (Pferdehaftpflicht)

1.200 Euro

(Pferdehaftpflicht + Krankenvers.)

Hufschmied

300 Euro

300 Euro

Kraftfutter

250 Euro

500 Euro

Tierarzt

300 Euro

400 Euro

Therapeut / Tierheilpraktiker

200 Euro

300 Euro

Summe

4.630 Euro

8.730 Euro

 

 

Finanzierungsbeispiele:

Und so könnte die Finanzierung des jeweiligen Pferdekaufes zum obigen Zahlenbeispiel erfolgen.

Finanzierungsbeispiel über 22.000 EUR

Beispiel Freizeitreiter

1

2

3

Laufzeit

60 Monate

72 Monate

84 Monate

Betrag

22.000 Euro

22.000 Euro

22.000 Euro

Sollzins:

 ab 1,96%

ab 1,96%

ab 1,96%

Eff. Jahreszins:

 ab 1,98%

 ab 1,98%

 ab 1,98%

Monatsrate:

ab 385,25 Euro

ab 324,15 Euro

ab 280,52 Euro

Summe der Zahlungen

ca. 23.115,00 Euro

ca. 23.338,80 Euro

ca. 23.563,68 Euro

Summe der Zinsen

ca. 1.115,00 Euro

ca. 1.338,80 Euro

ca. 1.563,68 Euro

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Finanzierungsbeispiel über 37.000 EUR

Beispiel Turnierreiter

1

2

3

Laufzeit

60 Monate

72 Monate

84 Monate

Betrag

37.000 Euro

37.000 Euro

37.000 Euro

Sollzins:

 ab 1,96%

 ab 1,96%

 ab 1,96%

Eff. Jahreszins:

ab 1,98%

ab 1,98%

ab 1,98%

Monatsrate:

ab 647,92 Euro

ab 545,15 Euro

ab 471,78 Euro

Summe der Zahlungen

ca. 38.875,20 Euro

ca. 39.250,80 Euro

ca. 39.629,52 Euro

Summe der Zinsen

ca. 1.875,20 Euro

ca. 2.250,80 Euro

ca.2.629,52 Euro

Die genannten Konditionen sind freibleibende Tageskonditionen. Die Höhe der Zinssätze richtet sich nach der Kundenbonität und wird bei der Kreditbeantragung festgelegt. Eine Restschuldversicherung ist nicht berücksichtigt und für die Kreditgenehmigung keine Voraussetzung.

 

Eine individuelle Berechnung können Sie mit unserem kostenlosen Ratenkredit-Online-Vergleich direkt anfordern.

Die Eingabe Ihrer Daten ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten und wir – die Thiemann Bock Leasing GmbH – prüfen anschließend für Sie bei mehr als zehn Banken, wo Sie die günstigste Pferdefinanzierung erhalten, erstellen für Sie den Kreditantrag und senden Ihnen diesen per E-Mail zu. Der Kreditvertrag kommt nur dann zustande, wenn Sie den Antrag unterzeichnet an die Bank absenden.

Wichtig dabei für Sie: Ihr Schufa-Scorewert wird durch unsere Konditionenanfrage nicht beeinträchtigt oder verändert!

 

Alternative: Ansparen statt finanzieren

So lange müssten Sie ab sofort sparen, um den benötigten Betrag von 22.000 EUR bzw. 37.000 EUR mit der gleichen Monatsrate (wie die o.g. Kreditraten) anzusparen:

Um 22.000 Euro anzusparen
mit Monatsrate

385,25 Euro

324,15 Euro

280,52 Euro

= Monate sparen

57,11 Monate

67,87 Monate

78,43 Monate

Um 37.000 Euro anzusparen
mit Monatsrate

647,92 Euro

545,15 Euro

471,78 Euro

= Monate sparen

57,11 Monate

67,87 Monate

78,43 Monate

 

Fazit: Wer den benötigten Betrag versucht durch Ansparung zu erreichen hat gleich mehrere Gegner gegen sich:

  • Erstens – Sich selbst: Denn Sparen über einen Zeitraum von 5, 6 oder gar 7 Jahren erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, das viele nicht aufbringen (sonst hätten sie den benötigten Betrag bereits angespart).
  • Zweitens – Die Inflation: In der Ansparung von Kapital arbeitet der Kaufkraftverlust (Inflation) aktuell mit rund 2% gegen Sie. Ihr Geld wird weniger wert.
  • Drittens – Das „Haben-Wollen“: Sie wollen Ihr Pferd nicht erst in einigen Jahren… Sie wollen es jetzt! Und das ist mit einer Ansparvariante einfach nicht möglich.

Sie sehen: Auch wenn eine Kreditrate eine Zahlungsverpflichtung ist und die oben ausgewiesenen Zinsen für die Kreditlaufzeit anfallen; wer den benötigten Betrag finanziert, kommt schneller zum Ziel, erfüllt sich seinen Wunsch sofort und kann, was er sich kauft, sofort nutzen, während „Ansparer“ zwar die Zinsen gespart haben, aber erst in der Zukunft nutzen werden. Außerdem tilgt die Inflationsrate Ihren Kredit zusätzlich.

Hier können Sie sich kostenlos eine Pferdefinanzierung ausrechnen und beantragen: Ratenkredit-Online-Vergleich

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Die Thiemann | Bock | Leasing GmbH

Die Thiemann Bock Leasing GmbH wird von Marco Thiemann und Marco Bock geführt. Zwei ausgebildeten Bankkaufleuten mit zusammen mehr als 50 Jahren Berufserfahrung in der Vermittlung von Privatkrediten, Geschäftskrediten und Immobilienfinanzierungen.

Wir haben bereits hunderte privater und gewerblicher Finanzierungsvorhaben begleitet und suchen für unsere Kunden – als freie, verbraucherorientierte Vermittler – aus dem undurchsichtigen Markt, stets das vorteilhafteste Angebot heraus.

Dabei spielt – gerade für Marco Bock, einem Finanzierungsprofi mit familiärem Hang zum Hobby Reitsport und die eigene Begeisterung für das Reiten eine große Rolle berufliche Aspekte und private Interessen zu verknüpfen und hier speziell die Finanzierung des Reitsportes anzubieten. Nur wenige Mitanbieter haben sich auf die Finanzierung von Pferden spezialisiert.

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Trotz sorgfältigster Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Artikel genannten Fakten übernommen werden.

 

8 Tipps für Reitanfänger:

 

  1. Im „richtigen“ Alter beginnen:

Mit dem Reiten zu beginnen ist an keine Altersgrenze gebunden. Solange man körperlich fit ist, kann man – auch wenn die meisten Reiter bereits als Kinder starten (Kinder lernen schneller) – auch als 40 Jährige/r noch mit dem Reitsport beginnen.

Wer reiten will, sollte sich also nicht von seinem Lebensalter davon abhalten lassen.

Kinder können bereits im Alter von vier bis sechs Jahren unter Aufsicht den spielerischen Umgang mit Pferden erlernen und beim Putzen den Erstkontakt zum geliebten Tier erlernen, Ängste abbauen und sich an den Umgang mit den Tieren gewöhnen.

Mit dem Reitunterricht sollte jedoch erst begonnen werden, wenn das Kind ein Alter erreicht hat, in dem es den Anweisungen eines Reitlehrers sicher folgen kann.

Auch das Voltigieren – das Turnen auf einem Pferd – bei dem sich mehrere Kinder ein Pferd teilen, kann ein guter Einstieg in den Reitsport sein.

Auf die passende Größe achten: Pferd ist nicht gleich Pferd. Kleine Reiter passen gut zu kleineren Pferden und große Reiter passen gut zu größeren Pferden.

 

  1. Einen guten Reitstall für den Start finden

Als Einstieghilfe auf der Suche nach einem passenden Reitstall sollen die nachfolgend aufgeführten Aspekte dienen:

2.1. Ein ausgeglichenes Reitpferd für den Anfang: Um ein – besonders für Reitanfänger wichtiges – ausgeglichenes Schulpferd für den Unterricht zu bekommen, sollte darauf geachtet werden, dass die Pferde der Reitschule möglichst in einem offenen Stall mit der Möglichkeit eines Koppelganges untergebracht sind und nicht den ganzen Tag in ihrer Box stehen müssen. Ausreichende Bewegung und der ständige Kontakt zu Artgenossen, sorgen für ein ausgeglichenes Pferd, das sich einfacher und sicherer bewegen und handeln lässt.

Pferde mögen es gerne hell, luftig und sauber. Der Stall sollte deshalb ein Fenster haben oder es sollte genügend Auslaufmöglichkeit vorhanden sein. Pferde lieben den Auslauf mit anderen Pferden und brauchen viel Bewegung.

Ein gutes Schulpferd sollte außerdem einen freundlichen, ausgeglichenen und geduldigen Eindruck vermitteln.

 

2.2. Der Zustand und die Gesundheit der Schulpferde: Die in der Reitschule vorhandenen Pferde sollten einen gesunden Eindruck machen, glänzendes Fell haben und neugierig und freundlich auf einen Menschen zugehen. Keinesfalls sollten sie abgemagert, verängstigt und abweisend wirken oder sonst irgendwie den Eindruck von Misshandlung erwecken. Hier bekommt man durch häufigere Reitstallbesuche in ein und derselben Anlage schnell einen guten ersten Eindruck und ein gutes Gefühl, wie hier mit den Tieren umgegangen wird.

Welches das richtige Pferd für den angehenden Reiter ist, hängt auch mit von der Körpergröße ab. Kinder sollten auf einem ausgebildeten Pony starten, weil ihre Beine dann über den Sattel hinaus an den Pferdebauch reichen.

Da der Reitsport recht vielfältig ist – es gibt Dressur-, Western- oder Springreiten – gibt es auch für jede der Reitarten besonders geeignete Pferde.

 

2.3. Reitgruppen-Größe: Damit sich der Reitlehrer um jeden einzelnen Schüler angemessen kümmern und diesen ausbilden kann, sollten die jeweiligen Reitgruppen nicht zu groß sein. Eine maximale Anzahl von Teilnehmern von 5 bis 6 Personen sollte nicht regelmäßig überschritten werden.

Für absolute Anfänger ist eine intensivere Betreuung am Start wichtig. Fortgeschrittene benötigen nicht mehr ganz so viel zeitliche Betreuung, wie Anfänger; der Reitlehrer sollte aber dennoch ausreichend Zeit für jeden einzelnen Gruppenteilnehmer im Reitunterricht haben und eine ruhige und ausgeglichene Art an den Tag legen.

Außerdem sollte gleichermaßen theoretisches Wissen, wie praktische Übungen vermittelt werden.

 

2.4. Einzelunterricht oder Gruppenunterricht? Wie bereits weiter oben erwähnt, sollten gerade Anfänger ein intensiveres Training erhalten, als Fortgeschrittene. Das geht natürlich besser im Einzelunterricht oder in Anfängergruppen mit begrenzter Teilnehmerzahl. Hier genießt der Reitschüler die größte Aufmerksamkeit des Reitlehrers, der sich voll auf ihn konzentrieren kann. Je nach erzieltem Fortschritt, kann später der Wechsel in eine Fortgeschrittenengruppe erfolgen.

Ein bis zweimal wöchentlich sollte der Reitanfänger regelmäßig trainieren. Je häufiger desto besser. Hier gilt: Learning by Doing!

In der Regel dauert eine Gruppenreitstunde ca. 60 Minuten und kostet ca. zehn bis zwanzig Euro (je nach Region und Reitstall).

Die zu Beginn des Trainings ratsamen Einzelunterrichtsstunden können zwischen 25 und 60 Euro kosten. Hier führt der Reitlehrer das Pferd an der Longe und der Reitschüler konzentriert sich vornehmlich auf die korrekte Sitzhaltung in den verschiedenen Gangarten.

Jede Reitausbildung dient dabei in erster Linie der Entwicklung eines sicheren Gefühles auf dem Pferd, sowie durch einen verbesserten Sitz die Einwirkung auf das Pferd gewohnheitsmäßig zu verbessern. Der ausgebildete Reiter sollte das Pferd bewusst steuern und in der Geschwindigkeit kontrollieren können.

Durch Reitabzeichen kann das erworbene Wissen dokumentiert werden.

 

  1. Wie an ein Pferd kommen?

Pferdeliebhaber möchten den engen Kontakt zu einem Pferd. Das ist bei einem Schulpferd jedoch nur bedingt möglich, weil dieses Pferd mehreren Reitern zur Verfügung stehen muss.

3.1. Die Reitbeteiligung: Wer sich noch kein eigenes Pferd leisten kann oder will, für den kommt grundsätzlich eine Reitbeteiligung in Frage. Hierbei gewährt der Pferdebesitzer der Reitbeteiligung das Recht das Pferd zu reiten, zu bewegen und zu pflegen. Als Gegenleistung beteiligt sich die Reitbeteilung an den Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Haltung des Pferdes. Damit es im Streitfall zu keinen Problemen kommt, sollten alle dazu getroffenen Vereinbarungen in einem Reitbeteilungsvertrag schriftlich fixiert werden. Ein Musterexemplar finden Interessierte zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels unter dem folgenden Link:

Reitbeteiligungsvertrag von Cavallo

Tierhalterhaftpflichtversicherung: Der Eigentümer des Pferdes sollte aber in jedem Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Günstige Angebote (75 Euro, statt der sonst üblichen 200 Euro Jahresprämie), sowie auch Tierkranken-Versicherungen stellt unser Kopperationspartner – Maklerbüro Hylsky – als freier Versicherungsmakler zu Verfügung. Er ist wie folgt zu erreichen:

 

Maklerbüro Hylsky

Gut Grünholz – Torhaus | 24351 Thumby

Telefon: 04352 9566002 | E-Mail: info@makler-htf.de

 

3.2. Ein Pflegepferd: In einigen Reitställen stellen Pferdebesitzer ihre Pferde auch kostenfrei als Pflegepferde zur Verfügung. Dem Pferdebesitzer wird dabei regelmäßig Pflegearbeit vom Pfleger abgenommen, im Gegenzug verzichtet er auf eine Kostenbeteilung. Auch hierfür sollten alle Rechte und Pflichten schriftlich festgehalten werden.

3.3. Ein eigenes Pferd anschaffen: Wer den finanziellen und den zeitlichen Aufwand nicht scheut und es sich leisten kann, wird sich ein eigenes Pferd zulegen. Die dafür zu planenden Kosten, haben wir weiter oben in diesem Artikel ausführlich aufgeführt – verbunden mit einem Finanzierungsbeispiel, wie sich jeder Reiter diesen Traum günstig finanzieren kann. Dafür stehen wir als Ansprechpartner gerne zur Verfügung und Sie können hier Ihre Pferdefinanzierung kostenlos selbst ausrechnen und beantragen: Ratenkredit-Online-Vergleich

 

  1. „Wer nicht fragt bleibt dumm“;

heißt es schon in der Sesamstraße. In jedem Unterricht sollte das Klären von Unklarheiten durch Fragen möglich sein und jedem Reitschüler sollten seine Fragen auch zufrieden stellend beantwortet werden können. Der Reitlehrer sollte Fragen im Unterricht nicht nur zulassen, sondern diese eingehend beantworten und sich über das rege Interesse seiner Reitschüler freuen. Ein guter Reitlehrer, sollte als versierter Ausbilder freundlich, geduldig und hilfsbereit sein. Die Liebe zu seinem Beruf sollte man ihm anmerken.

Reiten soll Spaß machen und deshalb sollte dem Reitschüler der Lehrer auch sympathisch sein. Unabhängig davon sollte er auf jeden Fall über eine entsprechende Qualifikation (z.B. Trainer C, B oder A) verfügen oder Pferdewirt sein.

 

  1. Lernen auch außerhalb des Reitunterrichtes:

Wer sich mit seiner Leidenschaft beschäftigt, der wird sich sicherlich Fachliteratur kaufen oder wünschen und entsprechende Videos anschauen. Mit dem umfangreichen Internetangebot stehen einem heute unzählige Informationen zum Thema Reitsport zur Verfügung.

 

  1. Halte Dich auch neben dem Reiten körperlich fit:

Regelmäßiger Sport, Joggen, Fitness-Studio, Krafttraining, Dehnungsübungen… das alles hilft sich nicht nur grundsätzlich körperlich fit zu fühlen, sondern kräftigt auch gerade die für das Reiten benötigte Muskulatur. Es gibt mittlerweile sogar auf Reiter spezialisierte – meist kostenpflichtige – Angebote (einfach mal googeln).

 

  1. Welche eigene Ausrüstung sollte vorhanden sein?

Neben einem neuen, ungebrauchten, CE-zertifizierten und korrekt sitzenden Reithelm (ab circa 80 Euro), bequem zu tragenden, passenden Reitstiefeln (ab ca. 50 Euro), Reithandschuhen, die einen sicheren Griff an den Zügeln garantieren und zwischen den Fingern verstärkt sind (ab ca. 10 Euro), einer bequemen Reithose (ab ca. 40 Euro), schützen Sicherheitswesten im Falle eines Sturzes den Rücken, den Brustkorb und den Nacken des Reitschülers (ab ca. 100 Euro). Sicherheitswesten sollten stets als Neuware erworben werden, da gebrauchte Modelle Faserrisse aufweisen können und ggf. daher nicht mehr optimal schützen.

 

  1. Wann man besser nicht reiten sollte:

Es gibt auch ein paar Gründe, wann man besser nicht reiten sollte.

8.1. Körperliche Verfassung: Wer körperlich nicht fit ist, bereits Schmerzen hat oder wessen Grundfitness nicht ausreicht um ein sportliches Hobby wie das Reiten zu betreiben, tut sich und anderen keinen Gefallen mit dem Reiten zu beginnen. Ein Arztbesuch sollte hier Klarheit bringen, denn das Reiten kann bei einigen gesundheitlichen Beschwerden sogar eine heilsame Wirkung haben. Außerdem kann, wer unbedingt mit Pferden arbeiten möchte, auch auf andere Tätigkeiten wie beispielsweise Bodenarbeit, Freiheitsdressur etc. ausweichen.

8.2. Angst vor einem Pferd: Wer dauerhaft und anhaltend Angst vor Pferden hat, sollte nicht mit dem Reiten beginnen, wenn er diese Angst nicht überwinden kann. Die Angst des Reiters kann sich auf das Pferd übertragen und das kann zu Reitunfällen führen. Wer noch nicht aufgeben will, testet am besten, ob er seine Angst im Umgang mit Pferden verliert, in dem er sich mit Pferden beschäftigt. Ein bisschen Überwindung gehört natürlich gerade am Anfang dazu.

 

Dieser Artikel soll erste Tipps und Hinweise für Reitsport-Anfänger geben und wird der Komplexität des Themas vielleicht nicht vollständig gerecht. Er ist nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und geschrieben und soll Anfängern helfen sich einzulesen, zurecht zu finden und einen Überblick über die damit verbundenen Kosten sowie deren Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten.

Trotz sorgfältigster Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Artikel genannten Fakten übernommen werden.

Für Fragen zum Thema Reitsport-Finanzierung stehen wir gerne zur Verfügung.

Unsere Kontaktdaten finden Sie hier auf unserer Internetseite: http://tb-leasing.de/kontakt/

 

Hier noch weitere hilfreiche Links zum Thema:

 

 

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